Zum Inhalt

Qu4ality

© IPS​/​TU Dort­mund
QU4LITY - Digital Reality in Zero Defect Manufacturing (ZDM)
(Projektlaufzeit: Januar 2019 bis März 2022)

Problemstellung

Durch den zunehmenden globalen Wettbewerb steigen die kundenseitigen An­for­der­ungen und die Nachfrage nach zunehmend individuellen und per­so­na­li­sier­ten Produkten und Dienstleistungen. Gleichzeitig führt die Globalisierung der Märkte zu einer geringeren Akzeptanz von hohen Produktpreisen, sodass Un­ter­neh­men eine effiziente und dynamisch agierende Pro­duk­tion und Ent­wick­lung forcieren. In diesem Kontext fokussiert das EU-Projekt „QU4LITY“ die Realisierung einer anwendungsorientierten und datengesteuerten Null-Fehler-Pro­duk­tion (engl. Zero Defect Manufacturing (ZDM)). Der Fokus liegt dabei auf der Ent­wick­lung von Strategien zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen für die europäische Industrie. Wesentliche For­schungs­schwer­punkte liegen in der Wei­ter­ent­wick­lung des prädiktiven Qualitätsmanagements, der Methodenentwicklung zur Vermeidung von Fehlerfortpflanzung und Reduktion des Energieverbrauchs sowie Prinzipien zur Reduzierung von Ausschuss.

Zielsetzung

Der For­schungs­schwer­punkt des IPS ist die Ent­wick­lung interoperabler digitaler Infrastrukturen für das ZDM durch die Er­for­schung industrieller An­wen­dungen der Daten­ana­lyse. Wesentlicher Betrachtungsaspekt ist die Senkung der Fehlerkosten der automatischen Prozesssteuerung, indem die resultierende Produktqualität bereits wäh­rend des Produktionsprozesses zuverlässig antizipiert wird. Auf Basis der antizipierten Produktqualität sollen Handlungsmaßnahmen für den nachfolgenden Produktionsprozess ab­ge­lei­tet wer­den, sodass die Testeffizienz im gesamten Wertstrom erhöht wird. Letztere Zielstellung erfordert zur Gewährleistung einer detaillierten und zugleich di­gi­ta­len Dokumentation die Ent­wick­lung und In­te­gra­ti­on virtueller Sensoren in die Produktionsprozesse.

Für die realgetreue Abbildung dieser Zielstellung wird die In­te­gra­ti­on von Ver­fah­ren der Big Data Analytics und AI (Artificial In­tel­li­gence) im Elektronikwerk Amberg (EWA) der Siemens AG er­forscht. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die, für die Fertigung von elektronischen Bauteilen übliche, hohe Variantenvielfalt und geringe Anzahl von analysierbaren Defektbauteilen gelegt.

Vorgehensweise

Zur Erreichung der beschriebenen Zielstellung sind in der Bearbeitung vier Arbeitsschritte vorgesehen. Diese wer­den sukzessive in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Elektronikwerk Amberg (EWA) der Siemens AG er­forscht und implementiert. Nachfolgende Abbildung veranschaulicht die in diesem Forschungsvorhaben berücksichtigte Produktionslinie mitsamt den darin enthaltenen Messtechniken.

 

Bitte Bildnachweis einfügen

Förderhinweis

Das Projekt „Digital Reality in Zero Defect Manufacturing" ist mit Mitteln der European Comission (Horizon 2020) ge­för­dert

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

Campus Lageplan Zum Lageplan