Zweiter PA im Forschungsprojekt UniDoku: Redaktionssysteme, Rechtskonformität und Good Practice

Ende März fand im NIRO Hafenraum der zweite Projektbegleitende Ausschuss im Projekt UniDoku statt. Erneut kamen Mitglieder das PA und weitere interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus der Industrie zusammen. Ziel des Treffens war es, aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in der Technischen Dokumentation aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
Ein zentraler Punkt zu Beginn war die Vorstellung des entwickelten Reifegradmodells für die Technische Dokumentation, das inzwischen als Webanwendung verfügbar ist und Unternehmen eine strukturierte Standortbestimmung sowie die Ableitung von Weiterentwicklungsmaßnahmen ermöglicht.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Themenfeld Redaktionssysteme. Im Austausch wurde deutlich, dass steigende regulatorische Anforderungen, zunehmende Produktkomplexität und die parallele Nutzung verschiedener Ausgabekanäle neue Anforderungen an Struktur, Konsistenz und Effizienz in der Dokumentation stellen. Vor diesem Hintergrund wurde auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz als unterstützendes Werkzeug eingeordnet und hinsichtlich konkreter Anwendungspotenziale diskutiert.
Im Bereich Übersetzungsmanagement wurde die Bedeutung integrierter Systemlandschaften hervorgehoben. Insbesondere die Abstimmung unterschiedlicher Tools sowie eine konsistente Terminologie wurden als zentrale Erfolgsfaktoren für effiziente und qualitativ hochwertige Prozesse identifiziert.
Abgerundet wurde das Programm durch den Austausch zu aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen. Neben grundlegenden Anforderungen aus dem Produkt- und Technikrecht standen insbesondere die neue EU-Maschinenverordnung sowie der Digitale Produktpass im Mittelpunkt, die künftig zu einer erhöhten Transparenz entlang des gesamten Produktlebenszyklus beitragen werden.
Die thematischen Impulse wurden durch offene Diskussionsrunden ergänzt, die den intensiven Austausch zwischen den Teilnehmenden aus Wissenschaft und Praxis ermöglichten. Die unterschiedlichen Perspektiven aus lieferten dabei wertvolle Erkenntnisse für die weitere Projektarbeit. Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden für die aktive Mitwirkung sowie den offenen und konstruktiven Austausch.

