Zum Inhalt
Forschungsbereich

Digital Manufacturing

Der Forschungsbereich Digital Manufacturing fokussiert, neben der digitalen Planung von Produktionssystemen, den digitalen Betrieb im Internet of Things sowie darauf aufbauende Services bis hin zu Kollaborationen in Wertschöpfungsnetzwerken. Eine Grundlage hierzu besteht in einer standardisierten Modellierung von Produktionssystemen, anhand derer in Kombination mit echtzeitnaher Produktionsdatenerfassung, die Basis für den Digitalen Zwilling geschaffen wird.

Aktuellen Herausforderungen begegnen

Für die Planung und Optimierung von komplexen Produkt- und Fertigungsstrukturen, erlangen vernetzte IT-Werkzeuge zunehmend an Bedeutung. Diese unterstützen interdisziplinäres Arbeiten und ermöglichen das Zusammenwirken aller Kompetenzträger entlang des Produktlebenszyklus. Der Forschungsbereich Digital Manufacturing adressiert hierbei die durchgehende Digitalisierung innerhalb der Planungsprozesse sowie dem Betrieb von Produktionssystemen. Inhalt sind neben experimentellen Forschungsprojekten ebenfalls praxisorientierte Digitalisierungsprojekte in produzierenden Unternehmen. Zukunftsorientierte Fort- und Weiterbildungsangebote runden das Portfolio des Forschungsbereichs ab.

© IPS​/​TU Dortmund

Forschungs- und Kompetenzschwerpunkte

Die Themenfelder des Forschungsbereichs Digital Manufacturing orientieren sich an einem phasenübergreifenden Einsatz digitaler Planungswerkzeuge im Produktentstehungsprozess (PEP) sowie der Vernetzung der Produktion im Kontext der Industrie 4.0. Thematisch umfasst er u.a.:

  • Digitale Planungsunterstützung in der Digitalen Fabrik
  • Industrial Internet of Things (IIoT)
  • Aufbau und Nutzung von Digitalen Zwillingen
  • Product Lifecycle Management und Standardisierung

Methodisch steht die digitale Abbildung von Produktionssystemen und deren Bestandteilen im Fokus. Hierzu zählen u.a.

  • Innovative Daten- und Prozessmodellierung, u.a. UML, SADT, EPK, PPR-Modelle
  • Simulationswerkzeuge, u.a. CAD, ereignisdiskrete Ablaufsimulation, Prozessplanung
  • Datenintegration, u.a. Shopfloor-IT (Automatisierungspyramide), Planungsdaten oder Retrofitting in IIoT-Umgebungen
  • Datenanalyse und Maschinelles Lernen, u.a. über- und unüberwachte Lernverfahren, Anomalieerkennung, Referenzarchitekturen
  • Analyse und Entwicklung von datengetriebenen Geschäftsmodellen und Services, u.a. Canvas, Kano, X-as-a-Service

Die übergeordneten Ziele bestehen in einer Verkürzung des PEP bei gleichzeitiger Erhöhung der Planungsqualität sowie der bereichsübergreifenden wertschöpfenden Datennutzung in der Produktion. Die Anwendungsfelder umfassen u.a.

  • Integrierte Planungsprozesse und Virtuelle Inbetriebnahme
  • AR und VR in der Montageplanung
  • Retrofitting und Nutzung von Echtzeitdaten in der Produktion durch IoT-Technologien
  • Datengetriebene Prozessoptimierung
  • Agile Produkt- und Prozessentwicklung

Dienstleistungen

Durch die industrielle Auftragsforschung schließen wir die Lücke zwischen der grundlagenorientierten Forschung und der industriellen Praxis. Wir sind für Unternehmen ein kompetenter und verlässlicher Partner, wenn es um Fragestellungen zur Digitalisierung in der Produktion geht. Dabei greifen wir zum einen auf viel Erfahrung im industriellen und wissenschaftlichen Kontext und zum anderen auf datengetriebene Ansätze zurück. Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie gemeinsam in den Themenfeldern mit uns forschen möchten oder wir Sie bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten unterstützen können.

Aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Digital Manufacturing

Der Fokus unserer Forschung liegt auf der Beantwortung qualitätsbezogener Fragestellungen mithilfe neuartiger, datengetriebener Methoden. Im Rahmen der Validierung von Forschungsergebnissen und dem Transfer in die industrielle Praxis sind wir auch in Forschungsprojekten fortlaufend an Kooperationen interessiert.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

Campus Lageplan Zum Lageplan