Zum Inhalt
Forschungsbereich

Smart Quality

Der Fachbereich Smart Quality fokussiert sich auf analytische und technologisch geprägte Ansätze im industriellen Qualitätsmanagement. Das übergeordnete Ziel liegt dabei in der Sicherung und Verbesserung der Qualität in Produktionssystemen durch den Einsatz etablierter Qualitätsmethoden und neuer Technologien.

Aktuellen Herausforderungen begegnen

Um ihren Geschäftserfolg langfristig zu sichern, sind produzierende Unternehmen gezwungen, ihre Produkte und Prozesse fortlaufend zu verbessern und gleichzeitig ihre Kosten zu senken. Dies erfordert einerseits eine stetige Anpassung und andererseits den Einsatz neuester, innovativer Methoden und Technologien, um den Marktanforderungen gerecht zu werden.

Um den Einsatz und Transfer von Ergebnissen aktueller Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in die industrielle Praxis zu gewährleisten, bedarf es einer wissenschaftlichen Unterstützung der Unternehmen in deren Einführungs- und Einsatzphase. Neben der Forschung und dem Angebot von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten stellt daher auch der Transfer in Form von industrieller Anwendung und Beratung einen Kern des Fachbereichs Smart Quality dar.

© IPS​/​TU Dortmund

Forschungs- und Kompetenzschwerpunkte

Die Voraussetzung für eine hohe Produktqualität stellen fähige und stabile Produktionsprozesse dar, welche wiederum die effiziente Gestaltung und Steuerung aller Elemente des gesamten Produktionssystems erfordern. Eine multiperspektivische Betrachtung der Qualität im Sinne von System-, Prozess- und Produktqualität bildet daher die Basis aktueller Forschungsaktivitäten.

Die im Fachbereich Smart Quality adressierten Themenfelder umfassen u.a.

  • Technische Sauberkeit in Produktionssystemen
  • Wartung- und Instandhaltung der Produktionsprozesse
  • Qualitätsgerechte Entwicklung, Fertigung und Montage von Produkten

Durch die zunehmende Digitalisierung stehen produzierenden Unternehmen immer größere Datenmengen (Prozess- und Qualitätsdaten, Mess- und Prüfdaten, …) zur Verfügung, welche sie gleichzeitig vor die Herausforderung stellen, diese mithilfe geeigneter Methoden zielgerichtet auszuwerten und für die Optimierung von Produkten und Prozessen zu nutzen.  Methodisch betrachtet sind unsere Forschungsschwerpunkte daher maßgeblich durch den Einsatz datenanalytischer Verfahren in der Produktion geprägt. Dazu zählen u.a.

  • Analyseverfahren der klassischen Statistik, u.a. Statistische Versuchsplanung (Design of Experiments, DoE), Grafisch-explorative Datenanalyse, Deskriptive Statistik
  • Statistische Verfahren im Qualitätsmanagement, u.a. Ansätze der (Lean) Six Sigma Methodik, Statistische Prozesskontrolle (Statistical Process Control, SPC), Qualitätsregelkarten (QRK)
  • Künstliche Intelligenz, insb. Maschinelles Lernen (Überwachtes und unüberwachtes Lernen)
  • Image Mining, u.a. zur Verarbeitung von Bilddaten optischer Prüfverfahren

Gemeinsam ergeben sich daraus innovative Forschungs- und Anwendungsfelder, die den Bedarf der Industrie unter Einsatz konventioneller und innovativer Methoden adressieren, u.a.

  • Predictive Maintenance - Vorausschauende Wartung und Instandhaltung zur Vorbeugung von Anlagen und Maschinenstillständen
  • Predictive Process Control - Prädiktive Qualitätsregelung in Produktionssystemen zur Reduzierung von Ausschuss und Nacharbeit durch frühzeitige Prozesseingriffe
  • Predictive Quality Inspection - Gestaltung prädiktiver, modellbasierter Prüfprozesse zur Reduzierung von Prüfumfängen und Optimierung von Prüf- und Prozesseinstellungen

Dienstleistungen

Der Fachbereich Smart Quality unterstützt Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung neuartiger Lösungen für das industrielle Qualitätsmanagement. Das Leistungsspektrum umfasst Analyse- und Beratungsprojekte, verschiedene Aus- und Weiterbildungsangebote bis hin zur Entwicklung individueller Lösungen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Leistungsangebot:

Aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Smart Quality

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

Campus Lageplan Zum Lageplan