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Forschungsbereich

Work System Design

Mehr denn je sind Unternehmen im Hinblick auf Industrie 4.0 und die Automatisierung der Arbeit bestrebt, ihre Arbeitssysteme und Prozesse effizient zu gestalten und ein wertschöpfendes Zusammenwirken von Mensch und Technik sicherzustellen. Dieses Ziel treibt die Forschungsaktivitäten des Forschungsbereichs Work System Design.

Aktuellen Herausforderungen begegnen

Unser Ziel ist die Erforschung einer zielführenden Gestaltung soziotechnischer Arbeitssysteme sowie der wirtschaftlichen und gesundheitsorientierten Arbeitsablauforganisation. Neben den klassischen Disziplinen des Industrial Engineering umfassen die Forschungsaktivitäten dazu die Mensch-Technik-Interaktion und die Kompetenzentwicklung. Dabei arbeitet der Forschungsbereich stets eng mit Industrieunternehmen zusammen, um einen kontinuierlichen Ergebnistransfer sicherzustellen und auch zukünftig eine produktive, wirtschaftliche und ergonomische Gestaltung industrieller Arbeitsaufgaben zu gewährleisten.

© IPS​/​TU Dortmund

Forschungs- und Kompetenzschwerpunkte

Die ältesten Forschungsschwerpunkte bilden die Zeitwirtschaft und die Arbeitssystemgestaltung. Die Schwerpunkte dieser Aufgabengebiete umfassen:

  • REFA Zeitstudien
  • MTM Aufnahmen
  • Multimomentstudien
  • die Planung und Gestaltung von Arbeitsplätzen und -systemen
  • die ergonomische Bewertung von Arbeitsplätzen
  • die effiziente Verkettung und Austaktung von Arbeitsplätzen zu Arbeitssystemen
  • Mensch-Roboter-Kollaboration

Entsprechend der aktuellen Anforderungen, wurde die Zeitwirtschaft zunehmend auf die digitale Zeitwirtschaft erweitert, da heute, neben der klassischen Grunddisziplin der Zeitaufnahme, vor allem die Entwicklung einer unternehmensübergreifenden Zeitwirtschaft sowie deren Einbindung in die digitalen Planungs- und Managementsysteme des Anwenderunternehmens im Fokus steht.

Die Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Arbeitsplatzgestaltung entwickeln sich stetig weiter. Zwar stellt die klassische Planung der Arbeitsabläufe in der Montage und Logistik unter Anwendung der Prinzipien des Lean Managements (Kanban, Heijunka, Standardisierung etc.) weiterhin eine wichtige Aufgabe des Forschungsbereichs dar, zusätzlich wurde der Forschungsschwerpunkt jedoch um die Identifizierung von Anwendungspotenzialen und die Implementierung einer wirtschaftlichen Mensch-Technik-Interaktion erweitert. Folglich sind neben den klassischen Zielen in Bezug auf

  • Ergonomie
  • Arbeitsphysiologie
  • Wirtschaftlichkeit

bei der Arbeitsplatzgestaltung sicherheitsrelevante Aspekte zur Sicherstellung einer gesundheitsgerechten Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine von zentraler Bedeutung.

Da die Anforderungen an die Mitarbeiter, einhergehend mit diesen Entwicklungen, stetig steigen, forscht der Bereich Work System Design zudem auf den Gebieten der Kompetenzentwicklung und des betrieblichen Gesundheitsmanagements. So wurden bereits verschiedene Qualifizierungsprogramme entwickelt, mit deren Hilfe die Mitarbeiter bestmöglich zur Durchführung ihrer Arbeitsaufgaben qualifiziert werden können. Alle entwickelten Qualifizierungsprogramme wurden in der industriellen Praxis hinsichtlich ihrer Potenziale erprobt und in Bezug auf die Verbesserung der Arbeitsphysiologie, Arbeitspsychologie und Motivation bewertet. Abgerundet wird die Kompetenzentwicklung durch die Entwicklung diverser Schulungen zur Führung auf dem Shopfloor, der Personalplanung und Personalentwicklung sowie der Entlohnung.

Dienstleistungen

Durch die industrielle Auftragsforschung schließen wir die Lücke zwischen der grundlagenorientierten Forschung und der industriellen Praxis. Wir sind ein kompetenter und verlässlicher Partner für Unternehmen, in Bezug auf die Planung und Gestaltung von Arbeitssystemen oder die (Teil-)Automatisierung von Montageprozessen. Dabei greifen wir zum einen auf viel Erfahrung im industriellen und wissenschaftlichen Kontext und zum anderen auf datengetriebene Ansätze zurück. Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Leistungsangebot:

Aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Work System Design

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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