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Gestaltung von Produktionssystemen (GPS)

Die GPS behandelt die Analyse und Ver­bes­se­rung bestehender Pro­duk­tions­sys­te­me und vermittelt praxisnahe Methoden aus den Be­rei­chen Lean, ganzheitliche Pro­duk­tions­sys­te­me und kontinuierliche Ver­bes­se­rung (KVP) sowie in­no­va­ti­ve neue Ansätze der Analyse der Dynamik und Variabilität in Wertströmen.

Warum sind die The­men der GPS so relevant?

Der zunehmende Trend hin zu individuellen Produkten und kürzeren Produktlebenszyklen stellt die Pro­duk­tion vor neue He­raus­for­de­run­gen. Die Pro­duk­tion als Ort der Wertschöpfung ist das Zen­trum der produzierenden Un­ter­neh­men. Nur eine auf die Marktbedingungen abgestimmte Pro­duk­tion sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Un­ter­neh­men und er­mög­licht kurze Durchlaufzeiten.

© IPS​/​TU Dort­mund

Warum sollten Stu­die­ren­de die GPS belegen?

Innerhalb der Lehr­ver­an­stal­tung er­hal­ten Sie als Stu­die­ren­de(r) des Studiengangs Ma­schi­nen­bau oder Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen die Mög­lich­keit ein Grundverständnis für die Zu­sam­men­hän­ge in Produktionssystemen aufzubauen und gefragte Methoden des Lean Managements ken­nen­zu­ler­nen.

In der Ver­an­stal­tung wer­den die Prinzipien des Toyota Produktionssystems und Lean Managements ebenso vermittelt wie konkrete Methoden zur Rüstzeitminimierung (SMED) und Analyse von Wertströmen. Diese The­men wer­den bereichert durch die Einbeziehung der Variabilität im Wertstrom, Engpassbetrachtung sowie erweiterten Methoden zur Leistungsabstimmung und Produktionsplanung und -steuerung (PPS). Ziel ist die Ver­mitt­lung von Kenntnissen zur Gestaltung von optimalen Prozessen in der Pro­duk­tion.

Kernthemen in der GPS

  • Historische Ursprünge heutiger Pro­duk­tions­sys­te­me und des Toyota Produktionssystems
  • Grund­la­gen Ganzheitlicher Pro­duk­tions­sys­te­me
  • Wertstromanalyse und -de­sign
  • Prozessorientierung und Pull-Prinzip
  • Dynamische Engpassidentifikation
  • Gesetzmäßigkeiten in Produktionssystemen
  • Produktionsplanung und -steuerung (Kanban, ConWIP, etc.)
  • Fehlervermeidung und Total Productive Maintenance (TPM)
  • Quali­täts­manage­ment
  • Visuelles Management und Kennzahlen
  • Kaizen und Kontinuierliche Ver­bes­se­rung (KVP)

Unser Lehrkonzept zur Ver­mitt­lung von Grundlagenwissen im Zuge des Bachelorstudiums besteht aus der Kombination von wö­chent­lich stattfindenden Vorlesungen (2 SWS) und hierauf abstimmten Übungen (1-2 SWS). Die aktuelle Termin- und Raumübersicht aktualisieren wir vor Semesterbeginn. Wir legen hohen Wert auf einen ver­tie­fen­den Blick in die Praxis. Daher sind in jedem Vorlesungszyklus Gastvorlesungen durch unsere Industriepartner fester Be­stand­teil der Ver­an­stal­tun­gen. Somit er­hal­ten Sie neben wissenschaftlich fun­dier­ten Grundkenntnissen direkt einen Einblick, wie diese in der Unternehmenspraxis zum Ein­satz kom­men.

Prüfungen wer­den jeweils im Winter- und im Som­mer­se­mes­ter an­ge­bo­ten. Die Prüfungstermin entnehmen Sie bitte der aktuellen Prüfungsterminseite.

Um Sie bei der Prü­fungs­vor­be­rei­tung zu un­ter­stüt­zen, bieten wir eine Probeklausur unter prüfungsnahen Be­din­gun­gen an. Selbstverständlich kön­nen Sie sich mit Fragen auch direkt an die jeweiligen Veranstaltungsbetreuer wenden. Auf Anfrage wer­den in­di­vi­du­elle Sprechstundentermine ver­ge­ben.

Zur Kursorganisation nut­zen wir die Lernplattform Moodle. Aktuelle Terminübersichten, alle Vorlesungs- und Übungsunterlagen sowie Prüfungsergebnisse wer­den hier bereitgestellt.

Mit der Teil­nah­me an unseren Ver­an­stal­tun­gen erlangen Sie grund­le­gen­de Kom­pe­ten­zen im Bereich des Industrial Engineerings. Jede Ver­an­stal­tungs­rei­he umfasst einen Themenschwerpunkt innerhalb des Produktentstehungsprozesses. Sie lernen die Kernthemen, Fachbegriffe und etablierte Methoden und Werkzeuge kennen und kön­nen diese in den Gesamtkontext des Industrial Engineerings einordnen. Ausgewählte Methoden kön­nen Sie unter klar definierten Rah­men­be­ding­ung­en anwenden und auf ähn­liche Anwendungsfälle übertragen.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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