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Laborfläche: Demonstratoren

LBR-Zelle

Aufgrund der zunehmenden Variantenvielfalt sowie des Fachkräftemangels, wächst das Interesse der Industrie an der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) stetig. Damit einhergehend steigt der Bedarf an Ingenieuren und Produktionsmitarbeitern, die sowohl die Funktionsweise solcher Systeme verstehen als auch in der Lage sind, diese zu bedienen. Ein System, das den Anwender hinsichtlich dieser Anforderungen qualifizieren soll, ist der Leichtbauroter-Demonstrator des IPS, der im Rahmen des Forschungsprojekts CSC entwickelt wurde.

Hardware und Aufbau

Kern des LBR-Demonstrators sind die Leichtbauroboter KUKA iiwa 7 und UR10, die ohne trennende Schutzeinrichtung mit dem Menschen kollaborieren können und so die Wiederholgenauigkeit der Roboter mit der Flexibilität des Menschen kombinieren. Während der UR10 im entwickelten Anwendungsszenario die Funktion eines flexiblen Werkstückträgers übernimmt, fungiert der KUKA iiwa 7 als kollaborativer Monteur. Die Materialbereitstellung erfolgt über vier Förderbänder an deren Anlieferpunkt ein Vision-System die Lage der Bauteile auf den Förderbändern erkennt und an den KUKA iiwa 7 kommuniziert. Spezielle Werkstückträger sind somit nicht erforderlich. Der Abtransport des montierten Erzeugnisses erfolgt über den UR10, der das fertige Produkt auf ein dafür vorgesehenes Abführband platziert. Zusätzlich zu den Leichtbaurobotern verfügt der LBR-Demonstrator über eine am IPS entwickelte IoT-Architektur, die die technische Anlagendokumentation nach Umbauten automatisch aktualisiert.

Anwendungsszenarien in Forschung und Lehre

Neben der Forschung und zum Training wird die LBR-Zelle, vor allem zur Demonstration der Einsatzmöglichkeiten von MRK-Systemen, anhand eines realen Produktionsprozesses für Unternehmen eingesetzt. Die Forschungsfelder erstrecken sich dabei von der eigentlichen Mensch-Roboter-Kollaboration über die wandlungsfähige Montages bis hin zum digitalen Zwilling. Die Forschung im Bereich des digitalen Zwillings beinhaltet die aktuelle Dokumentation der Anlage, welche für eine wandlungsfähige MRK-Anlage unerlässlich ist, da jede Änderung eine neue Risikobeurteilung erfordert. Dabei werden die einzelnen Module der Anlage in der Software digital abgebildet und mit den realen Komponenten verbunden. Auf diese Weise wird es möglich, Veränderungen an der realen Anlage in Echtzeit in das virtuelle Abbild zurückzuspielen. Die Erfassung der dazu notwendigen Prozessdaten wurde über ein Retrofitting der Anlage mit Sensoren durchgeführt.

© IPS​/​TU Dortmund
© IPS​/​TU Dortmund

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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