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Arbeitssystemgestaltung I und II

Praxisnahe Vorbereitung auf die Tätigkeiten des klassischen Industrial Engineer

Die Ver­an­stal­tungs­rei­he Arbeitssystemgestaltung (ASG) behandelt die grundlegenden Disziplinen des Industrial Engineering und qua­li­fi­ziert die Stu­die­ren­den realitätsnahe Aufgabenstellungen aus dem Alltag eines Industrial Engineers sowohl selbstorganisiert als auch gemeinschaftlich in Projektteams zu lösen. Die ASG 1 findet jeweils im Som­mer­se­mes­ter und die ASG 2 im darauf folgenden Win­ter­se­mes­ter statt.

Die Ver­an­stal­tungs­rei­he Arbeitssystemgestaltung (ASG)

Beide Ver­an­stal­tun­gen finden als Blockveranstaltungen statt. In der Blockveranstaltung ASG I, die im Som­mer­se­mes­ter stattfindet, wer­den die die theoretischen Lerninhalte des Industrial Engineering im Rah­men von Vorlesungen und Gruppenübungen interaktiv er­ar­bei­tet. Im anschließenden Fallbeispiel wer­den die theoretischen Lehreinhalte auf ein Anwendungsbeispiel übertragen und die Stu­die­ren­den in der Simulation digitaler Menschmodelle geschult. Abgeschlossen wird die ASG 1 durch die selbstständige Simulation eines Arbeitsplatzes sowie der Präsentation der Er­geb­nisse. Die Prüfungsleistung erfolgt als schriftliche Klausur.

Im Rah­men der im Win­ter­se­mes­ter stattfindenden Lehr­ver­an­stal­tung ASG II wer­den die aus der ASG I bekannten Inhalte vertieft und anhand eines Fallbeispiels angewendet. In Gruppenarbeit wird ein einwöchiges Projekt zur Montagesystemgestaltung durch­ge­führt. Dieses Projekt umfasst die Durchführung der organisatorisch-tech­nisch­en Konzeption eines Montagesystems zur Fertigung eines definierten Produkts als auch die praktische Umsetzung dieses Konzepts im Industrial Engineering Train­ing Centre. Dazu sind u. a. Aufgaben der Leistungsabstimmung, der Layoutgestaltung sowie der Entgeltgestaltung zu erfüllen. Abgeschlossen wird die ASG II durch die Präsentation des konzipierten und umgesetzten Arbeitssystems. Anschließend erfolgt die Prüfungsleistung in Form einer münd­lichen Prüfung.

Arbeitssytemgestaltung I (ASG I)

© kozzi2​/​Shotshop.com

Arbeitssytemgestaltung II (ASG II)

Impressionen

Studierende sitzen in einem Hörsaal im Seminargebäude am Campus Nord. © Felix Schmale​/​TU Dort­mund

Didaktische Konzeption

Die Arbeitssystemgestaltung hat das Ziel, bei den Stu­die­ren­den die Ent­wick­lung fachlich-methodischer Kom­pe­tenz im Bereich der Arbeitssystemgestaltung zu fördern. Durch die Gruppenarbeit mit 6-8 Stu­die­ren­den wer­den zudem die sozial-kommunikative Kom­pe­tenz und die Problemlösungskompetenz weiterentwickelt.

Durch die kognitiven und affektiven Lernziele wird vermittelt, dass Fehler und Abweichungen vom Zielzustand Lernpotentiale und Chancen zur Ver­bes­se­rung darstellen. So bietet die Praxiswoche die Möglichkeit, theoretisches Wissen und Methoden anzuwenden und so bereits im Stu­di­um praxisrelevantes Erfahrungswissen zu sammeln.

 

Eine Be­son­der­heit der Ver­an­stal­tungs­rei­he ist die Gewährleistung großer Freiheitsgrade bei der Gestaltung von Arbeitssystemen. Da keine vorgegebene, beste Lö­sung existiert, kön­nen und sollen ver­schie­de­ne Gestaltungsmöglichkeiten getestet wer­den. Die Lernenden führen eine komplette Handlung durch, von der Informationsbeschaffung über die Rah­men­be­ding­ung­en des Planungsszenarios, der Planung, der Durchführung der Arbeitssystemgestaltung, den damit verbundenen Abstimmungs- und Entscheidungsprozessen bis hin zur Kon­trol­le und Reflexion. Die Lernenden handeln so weit wie mög­lich selbstbestimmt. Sie planen den Projektablauf, setzen sich Ziele und tragen die Ver­ant­wor­tung für ih­re Entscheidungen. Die Her­aus­for­de­rung für die Lehrenden besteht nicht darin, Lö­sun­gen vorzuschreiben, sondern die Lernenden in ihrem eigenen Prozess der Wissensgewinnung zu begleiten.

Lehrende übernehmen dazu die Rolle von Moderatoren und Coaches. Je nach Unterstützungsbedarf der Gruppe finden etwa 3-6 Coachingsitzungen statt, in denen die Lehrkraft sokratische Fragen stellt, um den Wissensstand der Lernenden herauszufinden und ggf. den Lernprozess zu beeinflussen.

Am Ende des Kurses ist der Lehrer auch Feedbackgeber und Evaluator. Der Erfolg des Lernprozesses wird durch die Selbsteinschätzung der Gruppe, durch die Beurteilung der Lehrer und durch die Beobachtung der Lernenden wäh­rend der Coaching-Sitzungen überwacht. 

FAQs

Die Ver­an­stal­tung ASG I und ASGII unterliegen einer Anwesenheitspflicht. Die Anwesenheit bei den angegebenen Terminen ist daher verpflichtend.

ASG II star­tet mit einer verpflichtenden Einführungsveranstaltung. Anschließend erfolgt eine Gruppenzuteilung und Zuweisung der Praxiswoche an deren Ende die Prüfungsleistung absolviert wird.

Den Abschluss der ASG I bildet eine Klausur.
Am Ende der Praxiswoche von ASG 2 findet eine Gruppenpräsentation der erarbeiteten Inhalte statt, die durch eine mündliche Prüfung ergänzt wird. Daraus bildet sich die Note.

Industrial Data Science richtet sich prinzipiell an alle Stu­die­ren­den der Fa­kul­tä­ten Ma­schi­nen­bau, Statistik und In­for­ma­tik. Voraussetzung für die Teilnahme sind ein abgeschlossenes Bachelorstudium, sowie ein hohes In­te­res­se­ an dem Bereich der Daten­ana­lyse. Zusätzlich sollten grund­le­gen­de Programmierkenntnisse vorhanden sein.

Die Anmeldung erfolgt über das oben verlinkte Formular. Es gilt für das Modul „Arbeitssystemgestaltung“ eine begrenzte Teilnehmerzahl von 12 Per­so­nen. Die Vergabe der Plätze erfolgt gemäß der „Ordnung für die Zulassung zu Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit begrenzter Teilnahmezahl der Fa­kul­tät Ma­schi­nen­bau

Als Angehöriger der Fa­kul­tät Ma­schi­nen­bau muss nicht er­folg­reich an ASG I teil­ge­nom­men worden sein, ehe die ASG II belegt wer­den kann.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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