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Wissen­schaft­liche Qualifi­zierung

Wissen­schaft­liche Aufarbeitung industrienaher Aufgabenstellungen

Die Erstellung einer wis­sen­schaft­lichen Ar­beit am Institut für Pro­duk­tions­sys­te­me bietet Ihnen die optimale Vorbereitung für eine Laufbahn in der Wis­sen­schaft und in der Praxis. Orientiert an aktuellen und relevanten Themen kön­nen Sie eine wis­sen­schaft­liche Aufarbeitung industrienaher Aufgabenstellungen mit Hilfe einer fun­dier­ten Be­treu­ung er­ar­bei­ten.

Grund­la­gen und Ziele

Das wis­sen­schaft­liche Arbeiten am IPS

Wir bieten im Rah­men unserer Projekte Ab­schluss­ar­bei­ten für Stu­die­ren­de von ingenieurswissenschaftlichen und informationstechnischen Studiengängen an. Sie kön­nen auf zukunftsorientierte und in­no­va­ti­ve Themengebiete im Kontext von Produktionssystemen aufgreifen. Ihr grundlegendes Ziel sollte sein, einen Beitrag zum wis­sen­schaft­lichen Fortschritt zu leisten. Dazu ist er­for­der­lich, den Stand der For­schung zu dokumentieren und ei­gen­stän­dige Schlussfolgerungen zu ziehen bzw. durch eigene For­schung darauf aufzubauen. Für eine wis­sen­schaft­liche Ar­beit geht es darum, sich kritisch und differenziert mit einer speziellen Fra­ge­stel­lung auseinanderzusetzen.

Ziel der wis­sen­schaft­lichen Aufarbeitung industrienaher Aufgabenstellung ist die Reproduktion des erlernten Wissens in Kombination mit der Identifikation von Problemen und der fokussierten Ent­wick­lung von Lö­sun­gen. Sie sollen sich intensiv in das ausgewählte und abgestimmte The­ma einarbeiten und sich mit dem aktuellen Stand der For­schung in diesem Gebiet auseinandersetzen. Nicht zuletzt soll dabei die wis­sen­schaft­liche Arbeitsweise geschult wer­den, die sich unter an­de­rem durch Rah­men­be­ding­ung­en wie Objektivität, Sachlichkeit, gute Quellen, Allgemeingültigkeit und richtiges Zitieren auszeichnet.

Das Anfertigen einer wis­sen­schaft­lichen Ar­beit soll ins­ge­samt zeigen, dass Sie in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem selbständig nach wis­sen­schaft­lichen Methoden zu bearbeiten und die Er­geb­nisse klar und verständlich darzustellen. Neben der schriftlichen Aus­ar­bei­tung muss auch eine mündliche Präsentation der durchgeführten Arbeiten und erreichten Er­geb­nisse gehalten wer­den.

Der erste wichtige Schritt

Themenfindung

Die Wahl des Themas der wis­sen­schaft­lichen Ar­beit ist der erste wichtige Schritt, um die Anfertigung der Ar­beit er­folg­reich durchführen und an­schlie­ßend abschließen zu kön­nen. Das The­ma sollte Ihren Interessensschwerpunkten des Stu­di­ums entsprechen, sodass Sie bereits Erlerntes, eigene In­teres­sen und Kom­pe­ten­zen kombinieren kön­nen. Das The­ma bzw. der Themenschwerpunkt sollte Sie stetig motivieren kön­nen, sodass Sie sich entsprechend der vorgegebenen Fristen (bspw. 4-7 Monate) intensiv beschäftigen kön­nen.

Eine intensive Auseinandersetzung mit ver­schie­de­nen Themengebieten oder Forschungsansätzen ist die Grundvoraussetzung einer wis­sen­schaft­lichen Ar­beit. Bevorzugt wer­den unserseits Inhalte, die den Themengebieten des Instituts bzw. den Forschungsschwerpunkten unserer wis­sen­schaft­lichen Mit­ar­bei­ter/innen entsprechen, wodurch eine hohe Relevanz für das Institut gewährleitstet ist. Die frühzeitige Themenidentifikation ermöglicht Ihnen einerseits einen Einblick in mögliche For­schungs­fra­gen und an­de­rer­seits eine erste Aufwandsabschätzung zur Erstellung einer wis­sen­schaft­lichen Ar­beit. Die intensive Vorbereitung vermeidet eine zeitraubende Anpassung der Aufgabenstellung oder auch den Abbruch der Anfertigung der wis­sen­schaft­lichen Ar­beit.

Eine frühzeitige Einbindung aller Beteiligten in den Themenfindungsprozess ist grundsätzlich empfehlenswert. Möchten Sie bei­spiels­weise die Ar­beit in Zu­sam­men­arbeit mit ei­nem Dritten, z. B. ei­nem Un­ter­neh­men, verfassen, kön­nen inhaltliche und/oder juristische Abstimmungen (z. B. Geheimhaltungserklärung) eine Bearbeitung verzögern.

Konnten Sie für sich ein interessantes Themengebiet identifizieren, muss von Ihnen geprüft wer­den, inwiefern das The­ma wissenschaftlich relevant ist, um den wis­sen­schaft­lichen Anspruch der Ar­beit gewährleisten zu kön­nen. Dabei gilt es zu beachten, dass sich bereits andere Akademiker/innen mit diesem The­ma be­schäf­tigt haben und eventuell Probleme oder weiterführende Fragestellungen aufgedeckt haben. Neben der wis­sen­schaft­lichen Relevanz sollte vorab auch die Realisierbarkeit des Forschungsvorhabens geprüft wer­den. Der Umfang sollte dem für die Bachelor- oder Masterarbeit vorgegebenen Zeitraum gerecht wer­den. Je nach Themengebiet und Aufgabenstellung kann bei­spiels­weise das Beschaffen spezieller In­for­ma­ti­onen und Quellen, das Organisieren materieller Ressourcen oder die Abhängigkeiten zu Interviewpartnern einen hohen Zeitraum in Anspruch nehmen.

Wurden die genannten Aspekte von Ihnen beachtet, kann ein Exposé als erster Entwurf formuliert wer­den. Das Exposé sollte den roten Faden der zukünftigen wis­sen­schaft­lichen Ar­beit wiederspiegeln und die einzelnen Inhalte des Stands der Tech­nik, der Konzeptentwicklung und der Validierung kurz auflisten. Wichtig für die Erstellung eines Exposé ist die Herausarbeitung der Relevanz der wis­sen­schaft­lichen Ar­beit. Es sollte hervorgehoben wer­den, wodurch sich die wis­sen­schaft­liche Ar­beit auszeichnet und warum dies für die Wis­sen­schaft bzw. Industrie relevant ist und sein könnte.

Bei wis­sen­schaft­lichen Projektarbeiten wer­den Gruppen von 2-4 Per­so­nen bevorzugt. Einzelpersonen kön­nen nur in Ausnahmefällen betreut wer­den. Bei der Bearbeitung einer wis­sen­schaft­lichen Themenstellung durch eine Gruppe ist zu beachten, dass jedes Gruppenmitglied eine ei­gen­stän­dige Aus­ar­bei­tung abgeben muss. Durch diese Voraussetzung muss das gewünschte The­ma bspw. durch ver­schie­de­ne The­o­ri­en, Systeme o.ä. aus­ge­zeich­net sein, sodass jedes Gruppenmitglied den Fokus auf eine bestimmte The­o­rie, ein System o.ä. legen kann.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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