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Laborfläche: Demonstratoren

Augmented-Reality-Demonstrator

Der AR-Demonstrator wurde im Rah­men des For­schungs­pro­jekts KOMPI ent­wi­ckelt und ist angelehnt an einen Arbeitsplatz aus einer U-Linie zur Druckwächterfertigung des Anwenderunternehmens Dungs. Ausgewählt wurde dieser Arbeitsplatz entsprechend der im For­schungs­pro­jekt KOMPI entwickelten Planungssystematik für Mensch-Roboter-Interaktionssysteme und bildet den MRI-Planungsprozess von der Auswahl eines geeigneten Arbeitsplatzes bis hin zum di­gi­ta­len Cardboard-Aufbau in­klu­si­ve eines vir­tu­ellen Roboters ab.

© IPS​/​TU Dort­mund
© IPS​/​TU Dort­mund

Hard­ware und Aufbau

Das Grundgerüst des AR-Demonstrators besteht aus vierkant Aluprofilen auf denen ein Werkstückträger und ver­schie­de­ne Fördersysteme zur Materialbereitstellung montiert sind. Neben der Bereitstellung per Kiste, erfolgt diese über eine Rutsche für den Grundkörper des Druckwächters, mehrere Vereinzelungsrohre z. B. für Muttern und Dichtringe sowie einen au­to­ma­ti­sier­ten Schraubenvereinzeler. Die Montage des Druckwächters erfolgt mechanisiert mit Hilfe eines drehmomentbegrenzenden Stabschraubers.

Kernelement des AR-Demonstrators ist die zum Demonstrator gehörende AR-Application für Tablets, mit deren Hilfe die Reife des Arbeitsplatzes im ebenfalls am IPS entwickelten Quickcheck angezeigt wird und in der mit Hilfe von Augmented Reality ein Roboter in das System integriert wird, der die dem Arbeitsplan entsprechenden Arbeitsaufgaben ausführt.

© IPS​/​TU Dort­mund

Anwendungsszenarien in For­schung und Lehre

Ziel des AR-Demonstrators ist die Simulation von MRI-Lö­sun­gen wäh­rend des Planungsprozesses, um Schwachstellen in der Planung früh­zei­tig aufzudecken und entsprechend zu korrigieren. Dazu ist es mit Hilfe der Demonstrator-App mög­lich, den aktuellen Planungsstand einer MRI-Lö­sung per Augmented Reality (AR) Funktion bereits wäh­rend des Planungsprozesses im realen Produktionssystem zu simulieren und zu valideren. Damit einhergehend wird zudem un­ter­sucht, wie Montagemitarbeiter bestmöglich in den Planungsprozess integriert wer­den kön­nen, um auf Basis eines realen Produktionssystems eine neue Mensch-Maschine-Schnitt­stelle aufzubauen.

Auch in der Lehre wird der AR-Demonstrator bereits er­folg­reich eingesetzt und trägt dazu bei, den Stu­die­ren­den die Einsatzmöglichkeiten und den Nut­zen von MRI und AR anschaulich darzustellen.

Weitere geplante Anwendungsszenarien

Im nächsten Schritt soll un­ter­sucht wer­den, inwieweit AR-An­wen­dungen in die Montageplanung im in­dus­tri­el­len Umfeld integriert wer­den kön­nen und ob diese In­te­gra­ti­on dazu beiträgt, die Akzeptanz der Montagemitarbeiter gegenüber MRI zu erhöhen.

Förderhinweis:

Das Projekt wird im Rah­men des Förderprogramms „Innovationen für die Pro­duk­tion, Dienstleistung und Ar­beit von Morgen“ zum Themenfeld „Kom­pe­tenz Montage – kollaborativ und wandlungsfähig (KoMo)“ vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung (BMBF) ge­för­dert und wird vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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