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Hands on IE!

Entwicklung modularer Lehrbausteine zum bedarfsgerechten und anwendungsnahen Lernen in der Ausbildung von Industrial Engineers

TeachIng LearnIng.eu Logo © IPS​/​TU Dortmund

Problemstellung

In produzierenden Unternehmen stellen die Aufgaben eines Industrial Engineers eine wichtige Querschnitts- bzw. Schnittstellenfunktion dar. Industrial Engineers sind das Bindeglied zwischen technischem und wirtschaftlichem Management und sorgen für die operative Umsetzung von strategischen Zielen und Planungsvorgaben.
Das klassische Lehrkonzept der universitären Lehre, also die frontale Wissensvermittlung in Vorlesungen, wird der Ausbildung von Industrial Engineers allerdings nur bedingt gerecht. Grund hierfür ist die nur eingeschränkt mögliche Interaktivität und die fehlende, aber für das Erlangen von Methodenkompetenz notwendige, eigenständige Entwicklung von Lösungen im praxisnahen Umfeld.

Zielsetzung

Die akademische IE-Ausbildung am Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme verfolgt das Ziel, den Studierenden die theoretischen Grundlagen der Arbeitssystemgestaltung zu vermitteln und diese im industrienahen Kontext anwendungsnah zu vertiefen. So erlangen die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure der Studiengänge Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Logistik in den Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls aufbauend auf den klassischen Ingenieursfächern die notwendige Methodenkompetenz im Industrial Engineering, welche sie befähigt, Arbeitssysteme aus sozio-technischer Sicht zu gestalten und ganzheitliche Produktionssysteme zu entwickeln bzw. zu optimieren.

Vorgehensweise

Am Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme gliedert sich die Ausbildung von Industrial Engineers in zwei Teilbereiche auf.

  • Grundlage bildet die Vermittlung von theoretischen Inhalten durch ein stufenweises Konzept von aufeinander aufbauenden Vorlesungen.
  • Zusätzlich hat der Lehrstuhl mit dem Aufbau und Einsatz eines Methodenlabors die Grundlagen geschaffen, die vorhandene Lehre mit industrienahen Anwendungsszenarien zu unterstützen und um neue Inhalte zu erweitern.
Vorlesungen im Bachelor und Master © IPS​/​TU Dortmund

Das Methodenlabor am Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme der TU Dortmund zeichnet sich durch die Bereitstellung modular aufgebauter Arbeitsplätze und der dazugehörigen Betriebsmittel aus. In dieser industrienahen Lernumgebung werden derzeit im Rahmen eines eintägigen Praxislabors die theoretischen Lehrinhalte aus der Arbeitsplatzgestaltung unter fachlicher Anleitung angewendet.

Zur Weiterentwicklung des Methodenlabors soll daher basierend auf den bereits geschaffenen Grundlagen ein modulares Lehrkonzept entwickelt werden, das aufbauend auf thematische Bausteine die in den Vorlesungen vermittelten Lehrinhalte bedarfsorientiert vertieft.

  • In einem ersten Schritt wird zunächst ein Gesamtkonzept der Lehrinhalte auf Basis bestehender Vorlesungsreihen und aktueller Forschungsergebnisse ausgearbeitet. Auf Grundlage dieses Gesamtkonzeptes werden einzelne Schwerpunkte abgeleitet, um daraus Lehrmodule zu definieren.
  • Darauf aufbauend erfolgt in einem zweiten Arbeitspaket die Ausarbeitung dieser Module.
  • Die Evaluation jedes Moduls erfolgt anschließend innerhalb einer Testphase, in der Wissensvermittlung und Vorgehensweise zusammen mit den Studierenden reflektiert werden.

Resultierend aus den Erkenntnissen der Pilotphase werden die Module weiterentwickelt und in die bestehende Lehre integriert. Ziel ist es, die Verbindung zwischen theoretischer Wissensvermittlung und Anwendung im Methodenlabor durch die modularen Lehrbausteine zu einem festen Bestandteil der Ausbildung von Industrial Engineers an der TU-Dortmund zu machen.

Forschungs- und Entwicklungspartner

Stiftung Mercador

Volkswagen Stiftung

Bologna Zukunft der Lehre

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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