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ReProInPlan

Referenzprozess zur durchgängigen Produktionsplanung –

Vorbereitung der Standardisierung von Informationsflüssen und Planungskennzahlen (ReProInPlan)

(Projektlaufzeit: Oktober 2013 bis September 2015; Projektbearbeitung erfolgt durch RIF e.V., Abteilung Arbeits- und Produktionssysteme)

Problemstellung

Der Planungsalltag produzierender Unternehmen sieht derzeit eine Vielzahl nicht klar definierter Planungsaufgaben vor, die oftmals nicht klar strukturiert ablaufen. Dies führt zu ineffizienten Planungsabläufen mit redundanten Vorgängen, Doppelarbeit, Übertragungsfehlern und unvollständigen Informationen, um nur einige Defizite dieser Arbeitsweise zu nennen. Zusammenfassend zeigt sich, dass sich die beschriebenen Herausforderungen im Produktentstehungsprozess durch unzureichende Abstimmungen und Dokumentationen, sowie durch eine nicht klar definierte Weitergabe von Informationen an andere Verantwortungsbereiche ergeben. Oftmals  fehlen unternehmensübergreifende, allgemeingültige Standards, die den Ablauf und die Zusammenarbeit in der Produktentstehung regeln. Dies betrifft nicht nur die Abläufe der Planung selbst sondern auch die erforderlichen Informationsflüsse sowie relevante Steuergrößen (bspw. Kennzahlsysteme).

Zielsetzung

Ziel des Verbundprojekts ist es, eine verallgemeinerte Planungskennzahlenerhebung sowie eine priorisierte Informationsflussvisualisierung in den Produktionsplanungsprozess als Norm-Entwurf einzubringen. Beide Themen sollen den in dem nationalen VDMA-Einheitsblatt 66421 normierten Referenzplanungsprozess flankieren und zusammen in einer Normgrundlage für die Publikation eines PAS (Publicly Available Specification), eines TS (Technical Specification), eines TR (Technical Report) oder eines IS (International Standard) münden.

Vorgehensweise

Die Vorgehensweise des Verbundprojektes sieht vor, die Vorschläge zur inhaltlichen Erweiterungen zum Referenzplanungsprozess zunächst in die nationale Normung einzubringen, und später zusammen mit dem Referenzplanungsprozess in den internationalen Normungsprozess zu überführen. Beide inhaltliche Weiterentwicklungen des Referenzplanungsprozesses greifen dazu ergänzende Anforderungen produzierender Unternehmen auf.

Ziele des Verbundprojektes ReProInPlan © IPS​/​TU Dortmund
Ziele des Verbundprojektes ReProInPlan

Diese betreffen die unterstützende Notwendigkeit der Definition von Planungskennzahlen sowie wesentlicher Informationsflüsse innerhalb des Referenzplanungsprozesses. Die in der Zielstellung definierte Ausarbeitung einer Normgrundlage für ein ISO Deliverable birgt in sich das große Potential, einen wissenschaftlich ausgereiften und im nationalen Umfeld entwickelten Sachverhalt auf internationaler Ebene zu positionieren. Die damit verbundene internationale Vorreiterrolle ermöglicht dem nationalen Standort Deutschland, sich einen Wissens- und Marktvorsprung zu erarbeiten, welcher eine deutliche Stärkung im globalen Konkurrenzkampf darstellt.

Forschungs- und Entwicklungspartner

PDTec AG

Förderhinweis

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmenprogramm "Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen (FuE) durch Normung und Standardisierung"  gefördert und vom Projektträger DLR betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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