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Akkord

© IPS​/​TU Dortmund
Vernetzte und integrierte Anwendung industrieller Datenanalyse für die wertschaffende, kompetenzorientierte Kollaboration in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken

Problemstellung

Industrielle Datenanalyse eröffnet produzierenden Unternehmen innovative Möglichkeiten zur nachhaltigen Optimierung von Produkten und Prozessen und ermöglicht die Initiierung neuer Geschäftsmodelle und Kollaborationen in Wertschöpfungsnetzwerken. Jedoch sind die aktuellen Bestrebungen von der wachsenden Erkenntnis geprägt, dass speziell KMU aus eigener Kraft den sinnvollen und zielgerichteten Einsatz moderner Analysetechnologien nicht leisten können. Es mangelt sowohl an den erforderlichen Kompetenzen und Einführungsstrategien in den Unternehmen selbst, als auch an strategisch ausgerichteten Dienstleistungs- und Technikangeboten, um die umfangreichen Potentiale nachhaltig nutzen zu können. Die bestehenden Hindernisse bei der technischen, aber vor allem auch organisatorischen Integration von Anwendern, Systemanbietern und Dienstleistern erschweren die Realisierung von Leuchtturmprojekten sowie die Durchdringung weiterer Industriebereiche mit Datenanalysetechnologien. Es fehlt ein integriertes Konzept zur Überwindung der angesprochenen Barrieren und Hemmnisse.

Zielsetzung

Ziel des Projekts ist es, Unternehmen zur gewinnbringenden Anwendung von Datenanalyse – sowohl unternehmensintern als auch wertschöpfungsnetzwerkübergreifend - zu befähigen. Hierzu wird eine Online-Service-Plattform entwickelt, die neben Lösungen für eine umfassende Datenintegration auch einfach nutzbare, standardisierte Datenanalysemodule und Dashboards umfasst und die Initiierung neuer Kooperationen und Geschäftsmodelle unterstützt. Darüber hinaus wird durch die Entwicklung und Bereitstellung von Modulen für Kompetenzanalyse und Kompetenzerwerb der Grundstein für eine gezielte Kompetenzerweiterung der Mitarbeiter im Bereich Datenanalyse gelegt.

 

 

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Vorgehensweise und Arbeitsteilung

Zur Entwicklung des Referenzbaukastens und der Online-Service-Plattform wird ein strukturierter Projektplan, der neun Arbeitspakete umfasst, verfolgt (s. unten). Parallel dazu werden acht Use Cases bearbeitet wodurch bereits während der Projektbearbeitung die Validierung der Bearbeitungsinhalte sichergestellt wird.

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Forschungs-, Entwicklungs- und Anwendungspartner

Das Forschungsprojekt AKKORD wird von einem Team bestehend aus 14 Konsortialpartnern (Forschungs-, Entwicklungs- und Anwendungspartner) erarbeitet. RapidMiner GmbH übernimmt die Konsortialführung, während das Institut für Produktionssysteme die Projektkoordination verantwortet.

 

Förderhinweis

Das Vorhaben (Förderkennzeichen: 02P17D210) wird im Rahmen des Förderprogramms „Industrie 4.0 - Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.  

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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