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AKKORD: In­te­gra­ti­on und Visualisierung durch modulare Daten­ana­lyse

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in
  • 2021
© IPS​/​TU Dort­mund

Neue Er­geb­nisse im aktuellen Arbeitsbericht des Leistungsbereichs „Analysemodule und Konfiguration“ des For­schungs­pro­jekts AKKORD wer­den vor­ge­stellt. Ein Modul zur individualisierbaren, au­to­ma­ti­sier­ten Erzeugung von Analyse-Dashboards wurde ent­wickelt.

Das For­schungs­pro­jekt AKKORD ist in Leistungsbereiche gegliedert, in denen die Zielsetzung des Vorhabens er­ar­bei­tet wer­den. Einen zusammenfassenden Überblick der vier Leistungsbereiche in AKKORD finden Sie hier. Ziel des Leistungsbereichs „Analysemodule und Konfiguration“ ist die Ent­wick­lung und Um­set­zung von Teillösungen des Referenzbaukastens zur wertschaffenden, kompetenzorientierten Kollaboration in Wertschöpfungsnetzwerken. Dieser Bericht be­schreibt den Arbeitsstand der Ent­wick­lung eines Moduls zur individualisierbaren, au­to­ma­ti­sier­ten Erzeugung von Analyse-Dashboards.

Im gesamte For­schungs­pro­jekt wird die Erstellung und An­wen­dung von modularen Bau­stei­nen zur praktischen Um­set­zung von Industrial Data Science Projekten verfolgt. Gemäß dem Referenzbaukasten wer­den dafür drei Arten von Bau­stei­nen ent­wickelt:

  • Datenzugriffsbausteine
  • Analysebausteine
  • Ergebnisbausteine

Datenzugriffsbausteine erfüllen Aufgaben zur Datenanbindung und stellen einen durchgängigen, effizienten Zugang zu den notwendigen Analysedaten sicher. Vorkonfigurierbare Analysebausteine stellen die modularen Umsetzungen für in­dus­tri­el­le Datenanalysen bereit, wodurch lediglich unternehmensspezifische Parameter angepasst wer­den müs­sen. Ergebnisbausteine bereiten die Er­geb­nisse der Analysebausteine auf und stellen sie den Endnutzern in einer aussagekräftigen Form zur Ver­fü­gung.

Zur Ent­wick­lung der Ergebnisbausteine wer­den ins­be­son­de­re die Mög­lich­keiten zur Anknüpfung an die Analysebausteine be­rück­sich­tigt und ab­ge­stimmt. So wird eine Unter­stüt­zung bei der effizienten Implementierung von Analysemodulen in in­dus­tri­el­len Prozessen geboten. Insbesondere bei nicht-forschungsintensiven Kleinen und Mittleren Un­ter­neh­men (KMU) sollen so Hemmnisse zur Nutzung von Datenanalysetechnologie gesenkt wer­den.

Die Analyse-Dashboards basieren auf Dashboard-Templates mit Slots für Visualisierungsmodule. Diese Templates basieren auf einer durchgeführten Nutzerbefragung zu be­ste­henden Bedarfen uns bereits ver­wen­de­ten Dashboards. Die Visualisierungsmodule erfüllen die folgenden Funktionen:

  • Datenauswahl: Alternative Anbindung von verfügbaren Datenquellen. Vordefinierte Datenquellen kön­nen temporär, oder dauerhaft durch den Dashboard Nutzer ersetzt wer­den.
  • Nutzereingabe: Einschränkung des betrachteten Datenbereichs und Auswahl von High-Level Analyseparametern.
  • Vorhersagezusammenfassung: Aggregierte Bewertung des angezeigten Datensatzes und dessen Vorhersage (bspw. ein KPI).
  • Graphische Visualisierung: Darstellung von Plots bzw. Graphen.
  • Tabellarische Darstellung: Darstellung eines Datensatzes durch Tabellen, typischerweise der visualisierte Datensatz.

Die automatisierte Dashboard-Erstellung und die vorgestellten Funktionen zur Nutzerunterstützung bereiten die Arbeiten zum benutzerorientierten Konfigurationsassistenten vor.  Dieser Assistent soll Lö­sun­gen zur benutzerorientierten und anwendungsspezifischen Erstellung von Analyseprozessen bieten. Mit dem Abschluss der Arbeiten im Leistungsbereich zum Jahresende wer­den die Analyseprozesse mit der Dashboard-Erstellung vereinigt.

Weiterführende In­for­ma­ti­onen zum The­ma befinden sich im Originalbericht. Der Arbeitsstand wird hier durch ein Video erläutert. In Ver­öf­fent­lichun­gen und News-Beiträgen wer­den wei­tere Hintergrundinformationen zu den Arbeitsständen des For­schungs­pro­jekts AKKORD ergänzt.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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