Zum Inhalt
DiKueRec

Digitaler Zwilling im Kühlgeräterecycling

-
in
  • 2021
© URT Umwelt- und Recyclingtechnik GmbH

Am 1. April 2021 ist das neue For­schungs­pro­jekt DiKueRec beim Ko­ope­ra­tions­part­ner RIF e.V. Institut für For­schung und Transfer gestartet. Das The­ma des Projekts ist die Di­gi­ta­li­sie­rung der Aufbereitungsprozesse im Recycling gebrauchter Kühlgeräte.

Mehr als 3 Mil­lio­nen gebrauchte Kühlschränke aus dem privaten Bereich und Lebensmittelindustrie wer­den in Deutsch­land jährlich entsorgt. Die Gase, die im Kühlkreislauf des Kühlschranks nach Gesetzen der Thermodynamik Kälte er­zeu­gen, haben ein enormes Treibhauspotential und dürfen unter keinen Umständen in die Atmosphäre gelangen. Zudem enthält ein Kühlschrank große Mengen an Metallen und Kunststoffen. Des­we­gen ist Kühlgeräterecycling ein wich­ti­ger Be­stand­teil der Kreislaufwirtschaft (engl. circular economy).

Was zu tun, wenn immer mehr unterschiedliche Kühlschrankmodelle zum E-Schrott wer­den? Wie geht man dann mit der Viel­falt der eingesetzten Ma­te­ri­alien um? Da das Kühlgeräterecycling aus mehreren verketteten Prozessen besteht, ist die Klarheit über den aktuellen Zustand der Anlagen und der bearbeiteten Kühlschränke essentiell, um das Recycling bei hohen Durchsätzen energieschonend und sicher zu be­trei­ben.

Genau diese Klarheit zu erhöhen und auszunutzen ist das Ziel des neuen Projekts DiKueRec. Unser Ko­ope­ra­tions­part­ner RIF Institut für For­schung und Transfer e.V. bearbeitet in Ko­ope­ra­ti­on mit Anlagenherstellern, Recyclern sowie Kühlgeräteherstellern die aktuellen The­men der Di­gi­ta­li­sie­rung (IoT, Digitale Zwillinge, KI), um die Verwertung transparenter, intelligenter und nachhaltiger zu ma­chen. Erfahren Sie mehr in der Projektvorstellung!

Das Vorhaben (Förderkennzeichen: 033D016D) wird im Rah­men des Aktionsplans "Natürlich.Digital.Nachhaltig" vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) ge­för­dert und vom Projektträger Jülich (PTJ) betreut. 

Weiterführendes Video

Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF)

 

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

Campus Lageplan Zum Lageplan