IPS präsentiert Konzept für digitalen Methodenbaukasten auf der IIC 2025

Auf der IIC 2025, die am 24. und 25. September in Chemnitz stattfand, kamen Fachleute aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um Entwicklungen rund um digitale Fabrikplanung, Produktionsoptimierung und virtuelle Inbetriebnahme zu diskutieren. Die Agenda umfasste Keynotes, Best-Practice-Beiträge und Technologievorträge, darunter Präsentationen von Unternehmen wie Boston Dynamics, Neura Robotics oder AUDI.
Das Institut für Produktionssysteme (IPS) der TU Dortmund stellte im Rahmen der Forschungsinsel den Beitrag „Intelligent Planen: Der Methodenbaukasten für das Industrial Engineering der Zukunft“ vor. Im Mittelpunkt stand dabei die Forschungsinitiative zur Entwicklung eines modularen Baukastens, der klassische Methoden wie MTM mit digitalen Werkzeugen – Simulation, Virtual Reality oder KI-gestützte Assistenzsysteme – vernetzt.
Der Ansatz setzt auf Interoperabilität statt Insellösungen: Ziel ist es, unterschiedliche Verfahren und Technologien so zu verbinden, dass Unternehmen künftig schneller, effizienter und flexibler planen können. Der Methodenbaukasten wird dabei nicht als abgeschlossenes Produkt verstanden, sondern als zukunftsorientierter Forschungspfad, der in aktuellen und kommenden Projekten weiter ausgestaltet wird.
Mit diesem Beitrag zeigt das IPS , wie Forschung im Industrial Engineering neue Wege eröffnet: nicht durch einzelne Tools, sondern durch die systematische Gestaltung eines intelligenten Planungsökosystems, das langfristig Mehrwert für Praxis und Wissenschaft schafft.

