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AGMass

Automatische Greifzelle für die Massivumformung

Problemstellung

Die Branche Massivumformung mit ihren ca. 140 meist mittelständischen Un­ter­neh­men (schwerpunktmäßig massivumgeformte Stückgüter für die Automotive-Industrie) verarbeitet jährlich ca. 2.400.000 to/a Stahl zu Stückgut. Da es nicht mög­lich ist, den innerbetrieblichen Transport der Teile unter Beibehaltung einer definierten Lage zu realisieren, weil dies durch die Anschaffung, Vorhaltung und Wartung derartiger Transportsysteme einen erheblichen und oftmals nicht tragbaren Kostenfaktor darstellen würde, müssen ein- oder mehrmals die Teile als Schüttgut transportiert wer­den. Deshalb müssen die Teile für eine nachfolgende Weiterverarbeitung oder Prüfung wieder manuell den Transportkisten entnommen und einer jeweiligen Arbeitsstation zugeführt wer­den, was mit hohen (Personal-) Kosten verbunden ist. Seit min­des­tens 1 Dekade wird versucht, den robotergesteuerten „Griff in die Kiste“ unter Einbindung optischer Systeme , wie bspw. von Bildverarbeitungs- und optischen Sensorsystemen, zu realisieren. Die Lö­sun­gen waren bislang nur auf Spezialfälle anwendbar u./o. instabil.

Zielsetzung

Das Ziel des Kooperationsprojektes besteht darin, aufbauend auf bestehenden Basistechnologien eine automatische „Greifzelle für die Massivumformung" zu entwickeln, im in­dus­tri­el­len Umfeld zu erproben und für den Serieneinsatz in der Massivumformung zu optimieren. Die Teilziele liegen darin,  die Tech­nik "Griff in die Kiste" für den Bereich Massivumformung anwendungsreif und prozesssicher zu ma­chen, die Mög­lich­keiten und Grenzen aus Sicht der Teilegeometrien und der Schüttungen transparent zu ma­chen und die Anwendungspotentiale "nach dem Griff" auszuloten und technisch/wirtschaftlich zu be­wer­ten.

Vorgehensweise

Im hier beantragten Teilprojekt sollen die Evaluation eines Bin-Picking-Systems an ei­nem Testaufbau, die Anpassung und Wei­ter­ent­wick­lung der beigestellten Software in­klu­si­ve der kollisionsfreien Bahnplanung und die Verifikation der erzielten Er­geb­nisse im Rah­men der beiden geplanten Pilotinstallationen erfolgen. In der Abbildung sind die Teilkomponenten des umgesetzten Gesamtsystems dargestellt.

Projektskizze des Projekts AGMass © IPS​/​TU Dort­mund
Projektskizze des Projekts AGMass

Forschungs- und Entwicklungspartner

Boll Automation GmbH

MAHLE Brockhaus GmbH

Rasche Um­form­tech­nik GmbH & Co. KG

SICK Vertriebs-GmbH

ABB Automation GmbH

Förderhinweis

Das ZIM-Vorhaben AGMass wird über die AiF im Rah­men des Pro­gramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deut­schen Bundestages ge­för­dert.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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