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HoQaB

Hochgeschwindigkeits-Qualitätsprüfung für Blechaußenhautbauteile

HoQaB Logo © IPS​/​TU Dort­mund

Problemstellung

Moderne Pressen, die im Bereich der Blechumformung eingesetzt wer­den, kön­nen 40 bis 72 komplette Außenhautteile, wie z.B. Türbleche, pro Minute produzieren. Die Sichtbarkeit von Oberflächenfehlern stellt für Außenhautteile das ent­schei­den­de Qualitätskriterium dar. Im Rah­men des inter­natio­nalen Wettbewerbsdrucks wäre eine 100%-Prüfung der Oberfläche nach dem Umformprozess wirtschaftlich von hohem In­te­res­se­. Mit den derzeitigen tech­nisch­en Mitteln ist es allerdings nur mög­lich, stichprobenartig die Bauteile zu prü­fen.

Zielsetzung

Häufig wer­den Kontrollen hinsichtlich der Oberflächenqualität noch vollkommen manuell und subjektiv durch Anschleifen, Abtasten oder Beölen der Bauteile durch­ge­führt. Ziel des Projektes ist da­her eine vollautomatische robotergestützte 100%-Prüfung von Blechaußenhautbauteile innerhalb der Produktionslinie.

Hochgeschwindigkeits-Qualitätsprüfung © IPS​/​TU Dort­mund

Vorgehensweise

Das ABIS II System der Firma Steinbichler Optotechnik GmbH ist ein patentiertes Messsystem, welches zur Detektion von Fehlern auf Außenhautteilen im Automobilbau ent­wickelt wurde. Das aktuelle System, basierend auf ei­nem Standardroboter und dem ABIS II Sensor, ist jedoch nur zur Un­ter­su­chung von Stichproben geeignet. Zur Erweiterung des Systems für eine 100%-Prüfung in der Produktionslinie, soll der existierende Sensor mit ei­nem Hochgeschwindigkeitsroboter kom­bi­niert wer­den. Die Bauteile wer­den nor­ma­ler­wei­se mit hohen Bandgeschwindigkeiten transportiert, sodass ein weiterer Fokus des Projekts auf der Synchronisation mit diesen Bändern liegt. Um die Leistung des Systems zu optimieren, wird die Software um eine automatisierte Ermittlung von messzeitoptimierten Messpunkten erweitert. Ferner sollen durch die Software um­fang­rei­che Messaufgaben in ei­nem Mehrrobotersystem aufgeteilt wer­den. Ein System zur vollautomatischen 100% Prüfung würde einen erheblichen Qualitätssprung in der Automobilindustrie und Branchen mit ähnlichen Bauteilen er­mög­li­chen.

Forschungs- und Entwicklungspartner

Steinbichler Optotechnik GmbH

Förderhinweis

Das ZIM-Vorhaben HoQaB wird über die AiF im Rah­men des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirtschaft (BMWi) und Tech­no­lo­gie aufgrund eines Beschlusses des Deut­schen Bundestages ge­för­dert.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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