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NED

NED (Netzwerk-Exzellenz-Demografie)

(Projektlaufzeit: März 2013 bis April 2015)

Problemstellung

Die Bewältigung des demografischen Wandels ist eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte in der Bundesrepublik Deutschland. Durch die Verschiebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre und dem steigenden Durchschnittsalter der Belegschaften auf mittlerweile rund 45 Jahren führt diese Entwicklung vor allem in der industriell geprägten Unternehmenslandschaft in NRW zu stärkeren Herausforderungen bei der Gesunderhaltung der Arbeitskraft und der Ausgestaltung von Arbeitsbedingungen.

Zielsetzung

Das Projekt NED hat das Ziel, eine netzwerkweite Exzellenz im Themenfeld des Demografischen Wandels in NRW zu erreichen. Aus den Ergebnissen des Vorhabens wird ein effizientes Exzellenz-Programm Demografie (EPD) für klein- und mittelständische Betriebe zur Bewältigung des Demografischen Wandels für KMU in NRW entwickelt. Dieses Programm soll in der Folge an der NIRO-Akademie für die internen und externen BeraterInnen von Unternehmen als Fortbildungskurs angeboten werden.

Dazu bindet das Netzwerk Industrie RuhrOst e. V. mit seinen Kooperationspartnern ForTrans e. V., team:penta GmbH & Co. KG und der Professur für Arbeits- und Produktionssysteme an der TU Dortmund die 45 produzierenden Betriebe von NIRO in einen übergreifenden Prozess zur Weichenstellung hinsichtlich des Themenfeldes Demografie ein.

Vorgehensweise

Einen der wesentlichen Schlüssel für eine netzwerkweite Umsetzung stellt die Methodik der kollegialen Beratung dar. Im Rahmen von Workshops werden die Verantwortlichen aus den Betrieben aktiv in den Prozess der netzwerkweiten Umsetzung eingebunden. Somit besteht durch die Weitergabe gesammelter Erfahrungen die Möglichkeit, unternehmensübergreifend am Verbesserungsprozess mitzuwirken.

Als Instrument zur Schaffung der Netzwerk-Exzellenz-Demografie dient die Entwicklung eines Netzwerk-Leitbildes, welches die Grundprinzipien reflektiert. Das Leitbild setzt sich aus den fünf Handlungsfelder „Unternehmensführung und Kultur“, „Personal und Recruiting“, „Gesundheit“, „Arbeitsplatz und Organisation“ sowie „Qualifizierung“. Diese Leitbilder werden unternehmensbezogen detailliert, sodass daraus  beispieltypische Umsetzungen entwickelt und validiert werden können.

Forschungs- und Entwicklungspartner

  • Netzwerk Industrie Ruhr Ost (NIRO) e. V.
  • ForTrans e. V.
  • team:penta GmbH & Co. KG
  • Institut für Produktionssysteme, Professur Arbeits- und Produktionssysteme

Förderhinweis

Das Projekt wird im Rahmen des Programms ESF-Innovationsprojekte des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Referat II A4 Modernisierung und Demografie der Arbeitswelt gefördert.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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