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ReProDiPro

Standardisierung des Referenzplanungsprozesses der di­gi­ta­len Produktentstehung (ReProDiPro)

Problemstellung

Während im Bereich der Konstruktion und der Pro­duk­tion ausgereifte Software­systeme (CAx, PLM, MES, ERP, PPS etc.) durchgängig eingesetzt wer­den, sind in dem dazwischen liegenden Aufgabenfeld, der Produktionsplanung, meist noch Insellösungen zu finden. Die hier verwendeten Werkzeuge wurden häufig aus dem aktuellen Bedarf heraus – quasi nach der sogenannten „cherry-picking“ Methode –beschafft und dann individuell und isoliert für werkzeugspezifische Planungsaufgaben eingesetzt. Analog zur IT-Landschaft zeigen deshalb auch die angewendeten Planungsprozesse ein nicht aufeinander abgestimmtes, oft so­gar abteilungszentriertes Bild.
Die Folge ist, dass die einzelnen Planungsaufgaben oftmals nicht klar strukturiert ablaufen. Dies führt zu ineffizienten Planungsabläufen mit redundanten Vorgängen, Doppelarbeit, Übertragungsfehlern und unvollständigen In­for­ma­ti­onen, um nur einige Hemmnisse zu erwähnen. Deshalb kann eine Standardisierung der notwendigen Planungsprozesse auf der Grundlage von Best-Practice-Er­fah­run­gen im Wirkungsbereich der Produktionsplanung viele brachliegende Potentiale heben. Diese dient dann dem Anwender als Handlungsanweisung für seine un­ter­schied­lichen Planungsaufgaben, wodurch die einzelnen Prozesse vereinfacht und transparent ablaufen kön­nen.

Zielsetzung

Ziel des Verbundprojekts ist die Wei­ter­ent­wick­lung und Standardisierung eines Referenzplanungsprozesses der di­gi­ta­len Produktentstehung. Dieser soll in ei­nem ersten Schritt als DIN-Entwurf manifestiert wer­den und weiter in ei­nem inter­natio­nalen ISO-Standard münden. Durch diese Standardisierung soll eine höhere Verbindlichkeit für produzierende Un­ter­neh­men erreicht wer­den.
Mit Hilfe des Referenzplanungsprozesses der di­gi­ta­len Produktentstehung sollen relevante Planungsschritte und -aktivitäten des Produktentstehungsprozesses systematisch nach definierten Regeln und genormten Methoden unternehmensunabhängig beschrieben wer­den. Jeder Planungsabschnitt erläutert, welche Planungsmethoden zum Ein­satz kom­men kön­nen. Darüber hinaus be­schreibt der Referenzplanungsprozess in Form von Best-Practices, wie eine Unter­stütz­ung durch di­gi­ta­le Werkzeuge gestaltet wer­den kann.

Vorgehensweise

Bei der Definition des Referenzprozesses wer­den allgemeine und unternehmensspezifische organisatorische Aspekte berücksichtigt. Dadurch beschränkt sich der Referenzprozess nicht allein auf di­gi­ta­le, sondern beachtet auch etablierte Methoden, die bislang nur eine unzureichende Rechnerunterstützung erfahren haben. Solch ein allgemeingültiger Referenzprozess für die Produktentstehung bildet die Grundlage für unternehmensspezifische Planungsprozesse.

Betrachtungsebenen des digitalen Referenzplanungsprozesses © IPS​/​TU Dort­mund
Betrachtungsebenen des di­gi­ta­len Referenzplanungsprozesses

Der Referenzplanungsprozess hilft sowohl produzierenden Un­ter­neh­men als auch Entwicklern von Planungswerkzeugen. Produzierende Un­ter­neh­men, also die Anwender von Planungsmethoden, er­hal­ten eine wesentliche Hilfestellung, wenn es darum geht ihren eigenen Planungsprozess zu verbessern. Softwareentwickler und Dienstleister kön­nen den Referenzplanungsprozess bei der Ent­wick­lung neuer Methoden und Werkzeuge heranziehen, die dann deutlich besser auf die Prozesskette zugeschnitten sind. So kön­nen bei­spiels­weise Anbieter von Komplettlösungen zur Digitalen Fabrik bzw. allgemein von PLM-Systemen, ih­re Planungswerkzeuge auf einen definierten Planungsprozess ausrichten, so dass die Werkzeuge eine höhere Durchgängigkeit und Unter­stütz­ung der Planungsprozesskette der Un­ter­neh­men bieten. Insbesondere KMU, die die zuvor aufgezeigten Po­ten­ziale nicht voll ausnutzen kön­nen, profitieren von einer solchen Standardisierung.

Förderhinweis

Das Projekt wird im Rah­men des Förderprogramms "Transfer von FuE-Ergebnissen durch Normung und Standardisierung" vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deut­schen Bundestages (Förderkennzeichen 01FS10050) ge­för­dert und wird vom Projektträger Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen im Deut­schen Zen­trum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreut.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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