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Fakultät Maschinenbau

BeverGreen präsentiert Exponat bei der Plattform Lernende Systeme 2025

Das Foto zeigt die Pitch-Präsentation des Forschungsprojekts BeverGreen im Rahmen der Begleitausstellung der Plattformkonferenz 2025 in Berlin. © IPS​/​TU Dortmund
Auf der Plattformkonferenz 2025 am 30. September in Berlin präsentierte das RIF sein Exponat zum Projekt „Grüner Digitaler Zwilling“ – ein Ansatz, der Nachhaltigkeit, digitale Zwillinge und KI-gestützte Prozessoptimierung zusammenführt.

Auf der Plattformkonferenz 2025 am 30. September in Berlin präsentierte das RIF e. V. sein Exponat aus dem Forschungsprojekt „BeverGreen – Grüner Digitaler Zwilling für nachhaltiges Brauen“. Die Fachkonferenz der Plattform Lernende Systeme stand unter dem Leitmotiv „KI & WIR. Zukunft verantwortlich gestalten“ und widmete sich der Frage, wie Deutschland und Europa technologische Souveränität wahren und zugleich eine werteorientierte Entwicklung künstlicher Intelligenz sicherstellen können.

Im Rahmen der Begleitausstellung wurden verschiedene Exponate gezeigt, die den praktischen Einsatz von KI und Digitalisierung in Wirtschaft und Forschung verdeutlichten. Unter ihnen zog BeverGreen besondere Aufmerksamkeit auf sich – als innovativer Ansatz, der Nachhaltigkeit, digitale Zwillinge und KI-basierte Prozessoptimierung im Brauwesen vereint.

Im Mittelpunkt der Präsentation stand der Meta-Informations-Wissensgraph, der als Grundlage des Grünen Digitalen Zwillings dient. Diese semantische Wissensstruktur ermöglicht die domänenübergreifende Integration von Prozess-, Energie- und Produktdaten und unterstützt datengetriebene Optimierungen innerhalb der Brauprozesse. Zudem präsentierte das Projekt den Digitalen Produktpass des Bieres, der Umwelt- und Prozessdaten über alle Produktionsphasen hinweg sichtbar macht und als Beispiel für transparente, klimabewusste Produktion dient.

Ein weiteres Highlight bildete die Geschmackserfassung, bei der olfaktorische Eindrücke genutzt werden, um einen Machine-Learning-Algorithmus zum Trainieren von Geschmacksmustern zu entwickeln. Diese Verbindung von menschlicher Wahrnehmung und KI-gestützter Auswertung zeigt, wie Digitale Zwillinge zu wissensbasierten Systemen weiterentwickelt werden können, die Qualität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigen.