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Der erste wichtige Schritt

Themenfindung

Die Wahl des Themas der wissenschaftlichen Arbeit ist der erste wichtige Schritt, um die Anfertigung der Arbeit erfolgreich durchführen und anschließend abschließen zu können. Das Thema sollte Ihren Interessensschwerpunkten des Studiums entsprechen, sodass Sie bereits Erlerntes, eigene Interessen und Kompetenzen kombinieren können. Das Thema bzw. der Themenschwerpunkt sollte Sie stetig motivieren können, sodass Sie sich entsprechend der vorgegebenen Fristen (bspw. 4-7 Monate) intensiv beschäftigen können.

Voaussetzungen

Eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Themengebieten oder Forschungsansätzen ist die Grundvoraussetzung einer wissenschaftlichen Arbeit. Bevorzugt werden unserseits Inhalte, die den Themengebieten des Instituts bzw. den Forschungsschwerpunkten unserer wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen entsprechen, wodurch eine hohe Relevanz für das Institut gewährleitstet ist. Die frühzeitige Themenidentifikation ermöglicht Ihnen einerseits einen Einblick in mögliche Forschungsfragen und andererseits eine erste Aufwandsabschätzung zur Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit. Die intensive Vorbereitung vermeidet eine zeitraubende Anpassung der Aufgabenstellung oder auch den Abbruch der Anfertigung der wissenschaftlichen Arbeit.

Eine frühzeitige Einbindung aller Beteiligten in den Themenfindungsprozess ist grundsätzlich empfehlenswert. Möchten Sie beispielsweise die Arbeit in Zusammenarbeit mit einem Dritten, z. B. einem Unternehmen, verfassen, können inhaltliche und/oder juristische Abstimmungen (z. B. Geheimhaltungserklärung) eine Bearbeitung verzögern.

Konnten Sie für sich ein interessantes Themengebiet identifizieren, muss von Ihnen geprüft werden, inwiefern das Thema wissenschaftlich relevant ist, um den wissenschaftlichen Anspruch der Arbeit gewährleisten zu können. Dabei gilt es zu beachten, dass sich bereits andere Akademiker/innen mit diesem Thema beschäftigt haben und eventuell Probleme oder weiterführende Fragestellungen aufgedeckt haben. Neben der wissenschaftlichen Relevanz sollte vorab auch die Realisierbarkeit des Forschungsvorhabens geprüft werden. Der Umfang sollte dem für die Bachelor- oder Masterarbeit vorgegebenen Zeitraum gerecht werden. Je nach Themengebiet und Aufgabenstellung kann beispielsweise das Beschaffen spezieller Informationen und Quellen, das Organisieren materieller Ressourcen oder die Abhängigkeiten zu Interviewpartnern einen hohen Zeitraum in Anspruch nehmen.

Wurden die genannten Aspekte von Ihnen beachtet, kann ein Exposé als erster Entwurf formuliert werden. Das Exposé sollte den roten Faden der zukünftigen wissenschaftlichen Arbeit wiederspiegeln und die einzelnen Inhalte des Stands der Technik, der Konzeptentwicklung und der Validierung kurz auflisten. Wichtig für die Erstellung eines Exposé ist die Herausarbeitung der Relevanz der wissenschaftlichen Arbeit. Es sollte hervorgehoben werden, wodurch sich die wissenschaftliche Arbeit auszeichnet und warum dies für die Wissenschaft bzw. Industrie relevant ist und sein könnte.

Bei wissenschaftlichen Projektarbeiten werden Gruppen von 2-4 Personen bevorzugt. Einzelpersonen können nur in Ausnahmefällen betreut werden. Bei der Bearbeitung einer wissenschaftlichen Themenstellung durch eine Gruppe ist zu beachten, dass jedes Gruppenmitglied eine eigenständige Ausarbeitung abgeben muss. Durch diese Voraussetzung muss das gewünschte Thema bspw. durch verschiedene Theorien, Systeme o.ä. ausgezeichnet sein, sodass jedes Gruppenmitglied den Fokus auf eine bestimmte Theorie, ein System o.ä. legen kann.

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Vorlagen und Dokumente

FAQ

Das Exposé beinhaltet auf max. 2 Seiten: Titel, Problemstellung, Ziel und Methodik der wissenschaftlichen Arbeit.
Vereinfacht gesagt: es muss deutlich werden, was für eine wissenschaftliche Problemstellung gelöst werden soll, wie der wünschenswerte Zielzustand aussehen sollte und mit welchen Mitteln das Ganze erreicht werden soll.

Wenn Studierende ihre Arbeit in einem Unternehmen anfertigen, verlangen Unternehmen teilweise eine Geheimhaltungsvereinbarung (GHV). Wenn es nicht gelingt, die Firmen davon zu überzeugen, die Arbeit nur mit einem Sperrvermerk versehen zu lassen, müssen diese für die GHV die Vorlage der TU nutzen. Die firmeneigenen Vereinbarungen werden aus Gründen der Aufwandsminimierung nicht akzeptiert, da jede einzelne Vereinbarung vom Justiziariat der TU geprüft werden müsste. Außerdem muss der Studierende für die TU eine Erklärung unterschreiben, dass auch ein anderes Thema für die Arbeit hätte erhalten werden können, „das den Abschluss einer gesonderten Schutzrechtsvereinbarung oder die Verfügung über seine Rechte an den weiteren Ergebnissen seiner Bachelor-/Masterarbeit nicht erfordert hätte“. Die GHV und die Erklärung des Studierenden müssen vom IPS unterschrieben werden, das Sekretariat IPS schickt die beiden Dokumente an die TU-Verwaltung. Diese zeichnet die GHV ab und schickt sie, zur Weiterleitung an das Unternehmen und zum Verbleib am IPS, zurück an das Institut.

  • Die Forschungswerkstatt der TU Dortmund bietet:
    • einen gut ausgestatteten Lern- und Arbeitsraum (Laptops, Moderationsmaterialien, Beamer, Flipcharts, ...)
    • Unterstützung bei der Themenfindung und dem Schreiben von Haus- und Abschlussarbeiten
    • Unterstützung und Beratung bei der Auswahl geeigneter Forschungsmethoden (z.B. zur Datenermittlung und -auswertung)
    • die Möglichkeit, eigene Studien- und Forschungsprojekte durchzuführen und zu präsentieren
    • eine eigene umfangreiche Material- und Literatursammlung (Lehrerbildung, Diagnose und individuelle Förderung, Forschungsmethoden, etc.)
    • den Verleih von Videokameras für eigene Studienarbeiten
    • ein vielseitiges Workshopprogramm
    Infos: http://www.zhb.tu-dortmund.de/hd/forschungswerkstatt/
  • Die Universitätsbibliothek bietet regelmäßig Kurse an zum wissenschaftlichen Arbeiten mit Citavi.
  • In der Universitätsbibliothek gibt es zahlreiche Bücher über wissenschaftliches Arbeiten.
  • Das Videolernportal Video2Brain bietet Videotutorials zum „wissenschaftlichen Arbeiten schreiben“ an.
    Studierende der TU Dortmund haben über deren Campus-Lizenz kostenlos Zugang.
    https://www.video2brain.com/de/videotraining/wissenschaftliche-arbeiten-schreiben

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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